Glossar

Kaufnebenkosten

Als Kaufnebenkosten werden alle zusätzlichen Kosten bezeichnet, die zusätzlich zum eigentlichen Kaufpreis einer Immobilie hinzukommen: Notarkosten, Grunderwerbsteuer und die Maklerprovision.

Die Nebenkosten beim Immobilienkauf betragen bis zu 12,25 Prozent des Kaufpreises für die Immobilie. Die Bank erwartet, dass du diese Kosten, mit deinen eigenen Ersparnissen bezahlen kannst.

Maklerprovision (0 % - 3,75 %)

Die Maklerprovision wird an den Immobilienmakler für die erfolgreiche Unterstützung des Käufers beim Verkauf der Immobilie gezahlt. Sie kann zwischen 0 und 3,75 Prozent des Immobilienpreises betragen.

Grunderwerbssteuer (3,5 % - 6,5 %)

Die Höhe der Grunderwerbsteuer variiert je nachdem, in welcher Region Deutschlands die Immobilie erworben wird. Seit 2020 liegt die Steuer zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. In Berlin beträgt die Grunderwerbssteuer zum Beispiel 6 Prozent, in München dagegen nur 3,5 Prozent. Die Grunderwerbsteuer ist ein wichtiger Faktor bei der Übertragung der Eigentumsrechte auf den neuen Eigentümer. Erst nachdem das Finanzamt die Zahlung der Grunderwerbsteuer bestätigt hat, wird der Käufer als neuer Eigentümer in das Grundbuch eingetragen.

Notar- & Grundbuchgebühren (1,5 % - 2 %)

In Deutschland wird der Kauf einer Immobilie erst mit der notariellen Beurkundung rechtskräftig. Die damit verbundene Notargebühr beträgt typischerweise 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises. Der Notar kümmert sich u.a. um die Gestaltung des Kaufvertrages, die Eintragung des Käufers im Grundbuch und generell um die Kommunikation mit dem Finanzamt.

Mehr Informationen zu den Kaufnebenkosten findest du in unserem Ratgeber "Achtung Kaufnebenkosten: Mit welchen Zusatzgebühren du rechnen musst".

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Michael Michael Michael

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