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Die Kaufnebenkosten deiner Immobilie
Für den Kauf deiner Wunschimmobilie musst du die Nebenkosten beim Immobilienkauf sorgfältig berücksichtigen.
Kosten | Kosten in % | Kosten in € |
|---|---|---|
Grunderwerbssteuer | 6 % | 24.000 € |
Notarkosten | 2 % | 8.000 € |
Maklerprovision | 3,57 % | 14.280 € |
Gesamtkosten | 11,57 % | 46.280 € |
Insgesamt belaufen sich die Nebenkosten bei einem Haus, das du als Eigenkapital einbringen solltest, auf 46.280 €. Um den Beleihungsauslauf auf 95 % zu senken, müsstest du zusätzlich 5 % des Kaufpreises, also ,{purchase_fees_with_ltv}} aufbringen.
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Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbssteuer ist eine Steuer, die jeder Käufer beim Kauf einer Immobilie an das Finanzamt zahlen muss. Je nach Bundesland, in dem sich die Immobilie befindet, beträgt sie zwischen 3,5 und 6,5 % des Kaufpreises. Sie wird auf der Grundlage des Wertes der Immobilie zum Zeitpunkt des Verkaufs berechnet.
Die Zahlung dieser Steuer ist ein wichtiger Schritt bei der Übertragung der Eigentumsrechte auf den neuen Eigentümer. Beachte, dass die Grunderwerbsteuer ziemlich kurz nach Unterzeichnung des Kaufvertrags gezahlt werden muss. Normalerweise gibt es eine Frist von ein bis zwei Monaten. Erst wenn das Finanzamt bestätigt hat, dass die Grunderwerbssteuer gezahlt wurde, wird der Käufer als neuer Eigentümer im Grundbuch eingetragen.
Notarkosten
Die Notarkosten betragen in der Regel etwa 1,5-2 % des Kaufpreises. Darin enthalten sind auch die Kosten für den Grundbucheintrag von etwa 0,5 %. Die Kosten sind umso geringer, je höher der Kaufpreis und je niedriger die Summer der Baufinanzierung ist.
Der Notar kümmert sich unter anderem um die Ausarbeitung des Kaufvertrags, die Eintragung des Käufers im Grundbuch und generell um die gesamte Kommunikation mit dem Finanzamt. Eine detaillierte Übersicht findest du in unserem Leitfaden zum Notarprozess beim Immobilienkauf.
Bedenke, dass du etwa die Hälfte dieser Gebühren auch dann zahlen musst, wenn der Notar den Kaufvertrag aufgesetzt hat, du die Immobilie letztlich aber doch nicht kaufst.
Maklerprovision
Wenn die Immobilie, die du kaufen willst, von einem Immobilienmakler vermittelt wird, wird dieser dir eine Provision berechnen. Diese Provision zählt ebenfalls zu den Nebenkosten beim Immobilienkauf. Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2020 müssen Immobilienkäufer nur noch maximal 50 % der Maklergebühren zahlen, das heißt in der Regel wird die Provision also 50/50 zwischen dem Verkäufer und dem Käufer aufgeteilt. Es gibt keine offizielle Regelung über die maximale Höhe der Maklerprovision, aber im Durchschnitt liegt sie in Deutschland bei 7,14 %, beträgt also meist jeweils 3,57 % für den Käufer und den Verkäufer.
Eine Maklerprovision fällt meistens an, wenn du eine Bestandsimmobilie kaufst. Wenn du einen Neubau direkt vom Bauträger oder Projektentwickler kaufst, ist dies oft provisionsfrei.
Manchmal lohnt es sich, den Immobilienmakler zu bitten, seine Provision in den Kaufpreis einzurechnen. Dadurch sparst du bares Geld und kannst deinen Beleihungsauslauf verringern, was zu einem niedrigeren Zinssatz führen kann. Der Nachteil ist aber, dass du für den höheren Kaufpreis eine entsprechend höhere Grunderwerbssteuer zahlen musst. Aber durch die Zinsersparnis kann es sich trotzdem rechnen.
Bist du dir nicht sicher, ob du dir deine Traumimmobilie auch einschließlich der Nebenkosten Hauskauf leisten kannst? Nutze unseren Budgetrechner, um dein maximales Budget für den Immobilienkauf zu ermitteln.
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