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Jährliche Ersparnis durch Wecshel zur PKV 2.939 € | Jährliche Extrakosten im Ruhestand 4.570 € | in einer Lebensspanne (angenommene Rendite von 4%) 30.498 € |
Ein Wechsel zur privaten Krankenkasse (PKV) bedeutet, dass weder Du noch Dein Arbeitgeber weiterhin Beiträge an die GKV zahlen. Daraus ergibt sich, dass sich Dein monatliches Nettogehalt um etwa 613 € erhöht. Stattdessen zahlst Du monatlich 430 € (abzüglich der Kosten, die Dein Arbeitgeber übernimmt). Das resultiert in monatlichen Ersparnissen von 183 €.
Tatsächlich bezahlt Dein Arbeitgeber bis zur Hälfte Deiner PKV Kosten für Dich, Deine Kinder und Deinen Partner, wobei diese Unterstützung bis 613 € begrenzt ist. Alle Kostenschätzungen berücksichtigen diesen Zuschuss sowie die gesetzlich vorgeschriebene Pflegeversicherung.
Für Selbstständige ist die Situation anders - für sie haben wir einen speziellen Rechner. Wenn Du wissen möchtest, wie Du Dich als Selbstständiger zwischen GKV und PKV entscheiden solltest, klicke hier.
Die jährlichen Ersparnisse belaufen sich über Dein gesamtes Berufsleben hinweg auf insgesamt 133.078 €, allerdings würde Dich die PKV im Ruhestand insgesamt auch 136.444 € extra kosten. Typischerweise ist die PKV im Ruhestand deutlich teurer, wobei ein Teil dieser Kosten durch Zuschüsse ausgeglichen wird, die auf Deiner gesetzlichen Rentenhöhe basieren.
Es handelt sich dabei um komplexe Berechnungen, die wir gerne im Detail mit Dir teilen.
Wenn Du nicht vorhast, Deinen Ruhestand in Deutschland zu verbringen, musst Du Dich nur auf die Ersparnisse während Deines Arbeitslebens konzentrieren - in der Regel macht die PKV dann mehr Sinn für Dich. Ein Wechsel kann auch sinnvoll sein, wenn Du jung bist und bereits jetzt die Einkommensgrenze für den Wechsel in die private Versicherung erfüllst.
Wenn Du jedoch planst, Deinen Ruhestand in Deutschland zu verbringen, musst Du sowohl die Ersparnisse als auch die zukünftigen Kosten abwägen. Unter der Annahme, dass Du das Geld, das Du während Deiner Arbeitsjahre sparst, mit einer jährlichen Rendite von 4 % anlegst, sparst Du durch die Wahl der PKV im Laufe Deines Lebens 30.498 €. Wenn Du hier ein Minuszeichen siehst, bedeutet das, dass Nettokosten entstehen werden.
Da Du im Ruhestand nicht mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung zurückkehren kannst, musst Du sicherstellen, dass Du Dir die private Krankenversicherung aus dem Einkommen im Ruhestand und Deinen Ersparnissen leisten kannst. Zu Beginn des Ruhestands kostet Dich die PKV, verglichen mit der GKV, 4.570 € extra im Monat.
Unsere Berater von Pensionfriend beraten Dich auch gerne zu Lebensversicherungen. Wir empfehlen Dir, Dich bei Pensionfriend anzumelden und eine kostenlose Beratung zu buchen. Dort erfährst Du im Detail, ob der Wechsel zur PKV für Dich sinnvoll ist, was der beste Plan dafür wäre und wie Du auf effiziente Weise genug Geld sparen könntest, um die Extrakosten im Ruhestand decken zu können.
Und nicht vergessen! Falls Dein Parter nicht arbeitet, kann das Deine Kosten erhöhen - auch das können Wir für Dich einschätzen. Außerdem können Wir Dir zeigen, welche Unterstützung von Regierung und Arbeitgeber Du bekommen könntest, wenn Du wechseln würdest.
Wähle die richtige Krankenversicherung
Wir zeigen Dir die tatsächlichen Kosten von privater versus gesetzlicher Krankenversicherung über Dein ganzes Leben. Transparent und ohne versteckte Überraschungen.
Deine kostenlose AnalysePKV vs. GKV: Lohnt sich eine private Krankenversicherung?
Die PKV-Beiträge variieren je nach Leistungsniveau des Tarifs und hängen von Deinem Alter sowie Deinem Gesundheitszustand ab. Die folgende Tabelle gibt Richtwerte für die Kosten vor Abzug des Arbeitgeberzuschusses von bis zu 613 € pro Monat an.
Monatliche PKV-Bruttobeiträge nach Tarifniveau
Grundtarif | Komfort | Premium | |
|---|---|---|---|
20-29 | 375 € | 625 € | 850 € |
30-39 | 475 € | 725 € | 1.050 € |
40-49 | 600 € | 863 € | 1.263 € |
49-59 | 825 € | 1.175 € | 1.600 € |
Beachte, dass jedes zusätzliche Kind die Kosten um 70–200 € pro Monat erhöht – vor Abzug des Arbeitgeberzuschusses –, bis es finanziell unabhängig ist. Ein Partner ohne eigenes Einkommen benötigt einen zusätzlichen, eigenen Vertrag.
Eine private Krankenversicherung kann finanziell sinnvoll sein, wenn:
Dein Einkommen weit über der Grenze von 77.400 € liegt (JAEG 2026) und Du erwarten kannst, dass es Deine ganze Karriere lang über dieser Grenze bleibt.
Du jung bist, kann die PKV sehr attraktiv sein, da die Beiträge niedriger sind und Du viele Jahre Zeit hast, eine gesetzliche Rente aufzubauen – welche wiederum die Basis für den Zuschuss zu Deiner PKV im Ruhestand ist. Bis Mitte Vierzig könnte eine PKV Geld sparen, vorausgesetzt Du hast keine Kinder.
Du sehr gesund bist. Bei guter Gesundheit kannst Du noch niedrigere Beiträge bezahlen, wenn Du keinen Arzt aufsuchst. Ohne eine gute Gesundheit können die Beiträge am Ende jedoch deutlich höher ausfallen.
Du nicht viele Kinder planst: Jedes Kind benötigt einen eigenen PKV-Vertrag. Wenn Du jung bist, kann die PKV dennoch attraktiv sein, da Du möglicherweise verhältnismäßig mehr Jahre hast, in denen Du keinen Beitrag für ein Kind zahlen musst. Wenn Dein Partner ebenfalls in der PKV ist, teilt Ihr Euch zudem effektiv die Kosten.
Wenn Du nicht vorhast, Deinen Ruhestand in Deutschland zu verbringen, da Dir das den Kostenunterschied im Alter erspart
Beamte stellen einen Sonderfall dar. Die Beihilfe deckt in der Regel 50–70 % der Kosten ab (im Ruhestand oder bei mehreren Kindern oft sogar 70–80 %), sodass Beamte nur den Rest über PKV-Beihilfetarife versichern. Diese sind deutlich günstiger als eine vollständige PKV. Für die meisten Beamten ist die PKV finanziell vorteilhafter als die GKV, wobei Gesundheitszustand, Eintrittsalter und persönliche Präferenzen das Ergebnis beeinflussen.
Insbesondere für Menschen, die eine (größere) Familie planen, ein schwankendes Einkommen haben oder in naher Zukunft in den Ruhestand gehen möchten, bietet die GKV besser kalkulierbare Kosten und ein weitaus geringeres finanzielles Risiko.
Und entscheidend ist, dass ein Wechsel zurück sehr schwierig sein kann. Vor allem ab dem 55sten Lebensjahr ist dies nahezu unmöglich, aber selbst unter 55 Jahren kann es sein, dass Du in einen Beruf mit deutlich geringerem Einkommen wechseln musst. Du solltest Deine Entscheidung also aus der Perspektive Deiner gesamten Lebensspanne treffen.
Krankenversicherung und Arbeitslosigkeit: Wer zahlt, wenn Ich meinen Arbeitsplatz verliere?
GKV und Verlust des Arbeitsplatzes
Wenn Du in Deutschland arbeitslos wirst, bist Du weiterhin durch Deine GKV abgesichert. Nach Angaben des Bundesministerium für Gesundheit besteht für Bezieher von Arbeitslosengeld (ALG I) GKV-Pflicht.
Gemäß § 251 Abs. 4a SGB V, übernimmt die Bundesagentur für Arbeit Deine Krankenkassenbeiträge, solange Du Arbeitslosengeld (ALG I) beziehst.
Wenn Dein ALG I ausläuft und Du einen Ehepartner oder Partner in der GKV hast, könntest Du Dich für die Abdeckung durch seine Familienversicherung (§ 10 SGB V) qualifizieren.
Ist Dein Partner hingegen in der PKV versichert, kannst Du nicht kostenlos in der GKV verbleiben. Da zwischen PKV und GKV keine Verbindung im Rahmen der Familienversicherung besteht, stuft die gesetzliche Krankenkasse Dich als freiwilliges Mitglied ein.
In diesem Fall musst Du eine monatliche Prämie aus eigener Tasche bezahlen (ca. 220 €–250 €/Monat in 2026), berechnet auf der Grundlage eines „fiktiven“ Mindesteinkommens von 1.318,33 €, selbst wenn Du gar kein tatsächliches Einkommen hast. In diesem Fall ist Dein Partner gesetzlich verpflichtet, die Kosten im Rahmen seiner Unterhaltspflicht zu übernehmen.
PKV und Verlust des Arbeitsplatzes
Wenn Du vor Deiner Arbeitslosigkeit privat krankenversichert warst, führt der Bezug von ALG I (gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 2 SGB V) in der Regel zu einer Pflichtmitgliedschaft in der GKV.
Gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 1a SGB V kannst Du jedoch innerhalb von drei Monaten eine Befreiung beantragen, sofern Du in den fünf Jahren vor dem Bezug von ALG I nicht in der GKV versichert warst und Deine private Krankenversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung gleichwertig ist.
Wird die Befreiung gewährt, beteiligt sich die Bundesagentur für Arbeit an Deiner privaten Krankenkassenprämie, solange Du ALG I beziehst. Jedoch in Höhe des Betrags, der bei einer gesetzlichen Krankenversicherung zu zahlen gewesen wäre (§ 174 SGB III).
Wenn Du keinen Anspruch auf ALG I hast, kannst Du in der Regel in der PKV verbleiben. In solchen Fällen wechseln viele Menschen in finanzieller Notlage zum Basistarif, einem regulierten, kostengünstigen Tarif, der auf den maximalen GKV-Beitragssatz begrenzt ist und laut Bundesministerium für Gesundheit bei finanzieller Bedürftigkeit um bis zu 50 % reduziert werden kann.
Aber Achtung: Das oben Genannte gilt, wenn Du jünger als 55 bist. Bist Du 55 Jahre oder älter, dann ist der Wiedereinstieg in die GKV stark eingeschränkt. Weiter unten wird darauf genauer eingegangen.
Die 55er-Regel: Kann Ich später wieder zur GKV wechseln?
Die 55er-Regel (basierend auf § 6 Abs. 3a SGB V) ist eine strenge gesetzliche Regelung, die verhindern soll, dass Menschen kurz vor dem Renteneintritt von der PKV zurück in die GKV wechseln. Sobald Du 55 Jahre alt bist, kannst Du nicht mehr einfach durch eine Reduzierung Deiner Arbeitszeit, den Wechsel in eine Teilzeitbeschäftigung oder den Verlust Deines Arbeitsplatzes in die GKV zurückkehren.
Wann ein Wechsel nicht möglich ist
Wenn Du in den letzten 5 Jahren vor dem beantragten Wechsel nicht in der GKV versichert warst
Wenn Du in mindestens der Hälfte der letzten 5 Jahre:
von der GKV-Versicherung befreit warst (aufgrund eines hohen Einkommens),
versicherungsfrei warst (z. B. als Beamter) oder
in Vollzeit selbständig warst.
Ausnahmen: Wann ein Wechsel nach dem 55. Lebensjahr möglich ist
Du kannst zurückwechseln, wenn Du eine neue Beschäftigung aufnimmst, bei der Dein Einkommen unter der Beitragsgrenze für die Pflichtversicherung liegt (JAEG: 77.400 € jährlich 2026) und Du in den letzten fünf Jahren mindestens einen Tag lang gesetzlich in der GKV versichert warst.
Familienversicherung: Wenn Dein (Ehe-)Partner über die GKV versichert ist, kannst Du kostenlos in dessen Familienversicherung wechseln. Voraussetzung dafür ist, dass Dein eigenes Gesamteinkommen (einschließlich Kapitalerträge/Mieteinnahmen) gering ist (in 2026 unter 565 €/Monat bzw. 603 € bei Minijobs).
Rückkehr aus dem Ausland: Wenn Du in ein Nicht-EU-Land ziehen und dann zurückkehren willst oder wenn Du in einem anderen EU-Land gesetzlich versichert warst, erhältst Du möglicherweise Zugang zur deutschen GKV, obwohl neue Regelungen ab 2026 dieses Schlupfloch verkleinern.
In der Praxis bedeutet dies, dass für die meisten PKV-Mitglieder über 55 eine Rückkehr zur GKV praktisch unmöglich ist. Die PKV wird zu einer dauerhaften Verpflichtung, die Beiträge steigen mit zunehmendem Alter weiter an, unabhängig Deines Einkommens oder Deiner finanziellen Situation im Ruhestand.
Wieviel kostet eine private Krankenversicherung im Jahr 2026?
Es gibt in Deutschland keinen einheitlichen Monatsbeitrag für die private Krankenversicherung, da die Kosten von mehreren individuellen Faktoren abhängen. Zu den wichtigsten Faktoren, die Deinen Beitrag bestimmen, gehören:
Alter: Jüngere Antragsteller zahlen in der Regel niedrigere Beiträge und ein früher Einstieg kann helfen, günstige Tarife zu sichern.
Gesundheitszustand: Deine Krankengeschichte und Dein aktueller Gesundheitszustand beeinflussen die Preisgestaltung, wobei Vorerkrankungen möglicherweise zu höheren Prämien oder zu Einschränkungen des Versicherungsschutzes führen können.
Beschäftigungsstatus und Berufsbezeichnung: Der Beitrag richtet sich auch danach, ob Du angestellt oder selbstständig bist und welchen Beruf du ausübst. Bestimmte Berufe weisen möglicherweise ein geringeres Risikoprofil auf, was die Kosten senken kann.
Versicherungsumfang: Basisversicherungen sind günstiger, während ein umfassender Versicherungsschutz (einschließlich Zahn-, Augen- und alternativer Therapien) die Kosten erhöht.
Selbstbeteiligungsoptionen: Die Wahl einer höheren Selbstbeteiligung kann die monatlichen Prämien senken, während ein umfangreicher Versicherungsschutz erhalten bleibt.
Insgesamt berichtet der PKV-Verband, dass die durchschnittlichen monatlichen Kosten für private Krankenversicherungen in Deutschland (2026) voraussichtlich bei etwa 617 € liegen werden. Diese Zahl dient als allgemeine Orientierungshilfe für die Planung, doch Deine individuellen Kosten können, abhängig von Deinem persönlichen Profil, höher oder niedriger ausfallen.
PKV vs. GKV: Langfristige Beitragsentwicklung (2006–2026)
Um zu verstehen, wie sich diese Versicherungskosten entwickeln, ist es hilfreich, die historischen Daten beider Systeme zu betrachten. Dieser Kontext bietet einen langfristigen Überblick darüber, wie sich die durchschnittlichen Beiträge entwickelt haben.
Diese Grafik veranschaulicht die Entwicklung der durchschnittlichen Beitragseinnahmen pro Vollversicherten von 2006 bis 2026 auf der Grundlage von Daten des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP).

In diesen zwanzig Jahren stiegen die GKV-Beiträge um durchschnittlich 3,9 % pro Jahr, während die PKV-Beiträge um durchschnittlich 3,4 % pro Jahr zunahmen.
Auf den ersten Blick mag dies wie ein Argument für die PKV erscheinen, doch der entscheidende Unterschied besteht darin, dass die GKV-Beiträge gemäß § 223 Abs. 3 SGB V nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG) berechnet werden, was bedeutet, dass Erhöhungen im Verhältnis zu Deinem Einkommen begrenzt sind.
PKV-Beiträge steigen hingegen unabhängig von Deinem Einkommen und wachsen mit zunehmendem Alter, weshalb das langfristige Kostenbild ganz anders aussieht - insbesondere im Ruhestand.
Unserer Ansicht nach solltest Du davon ausgehen, dass die Kosten mindestens um 1 % schneller steigen als die Inflation. Die medizinischen Kosten und das Leistungsniveau steigen im Laufe der Zeit weiter an. In unseren Berechnungen gehen wir davon aus, dass die Kosten jährlich um 3,5 % steigen.
Verschaffe Dir einen Überblick, bevor Du entscheidest
Nach dem Gesagten mag eine PKV auf dem Papier attraktiv erscheinen, doch bevor Du Dich entscheidest, solltest Du Folgendes in Betracht ziehen:
Der obige Rechner ist ein guter Ausgangspunkt. Doch jede Situation ist anders. Bei Pensionfriend nutzen wir detaillierte Berechnungen, einschließlich der Auswirkungen einer Investition oder Nicht-investition Deiner Ersparnisse, sowie Barwertberechnungen (Net Present Value, oder NPV), um die Kosten (über Deine Lebensspanne hinweg) von Krankenversicherung, Altersvorsorge und Anlageentscheidungen transparent zu machen.
Nicht sicher, welche die richtige Krankenkasse für Dich ist?
Unsere Berater können detaillierte Szenarien für Deine spezifische Situation simulieren, damit Du diese Entscheidung mit einem vollständigen Überblick treffen kannst – und nicht nur auf der Grundlage dessen, was Dir der Makler zeigt.
Prüfe hier, wie viel Du für einen sicheren oder vorzeitigen Ruhestand in Deutschland sparen musst.
Wir wissen, dass Lebensversicherungen kompliziert sind. Lass Uns Dir helfen, sowohl Deine Optionen für eine Lebensversicherung als auch Deinen langfristigen Finanzplan zu bewerten.
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Oft Gefragtes
Was kostet ein Kind in der privaten Krankenversicherung?
In der GKV sind Deine Kinder kostenlos über Ihren eigenen Versicherungsvertrag (Familienversicherung) mitversichert, solange sie kein nennenswertes Einkommen haben. In der PKV gibt es das nicht.
Jedes Kind in der PKV benötigt einen eigenen Versicherungsvertrag. Die Beiträge richten sich nach dem Alter, dem Gesundheitszustand und dem gewählten Versicherungsschutz des Kindes:
Versicherung | Minimum | Durchschnit | Gut |
PKV | 60–90 €/month | 90–140 €/Monat | 140–200 €/Monat |
GKV | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos |
Muss mein Kind privat versichert sein, wenn ein Elternteil privat versichert ist?
Sind beide Elternteile privat versichert, benötigt jedes Kind eine eigene Police. Ist ein Elternteil gesetzlich versichert, kann das Kind kostenlos über die Police dieses Elternteils mitversichert werden, jedoch nur, wenn der privat versicherte Elternteil nicht mehr verdient als der gesetzlich versicherte Elternteil (§ 10 Abs. 3 SGB V).
Da für die PKV in der Praxis ein hohes Einkommen erforderlich ist, verdient der PKV-Elternteil in der Regel mehr. Eine kostenlose Familienversicherung über die GKV ist deshalb selten möglich ist.
Was passiert mit meiner PKV während der Elternzeit?
Während der Elternzeit zahlt Dein Arbeitgeber keinen Beitrag mehr zu Deiner PKV-Prämie. Gemäß § 2 BEEG ersetzt das Elterngeld etwa 67 % Deines bisherigen Nettoeinkommens, bis zu 1.800 € pro Monat. Bei Einkommen unter 1.000 € kann es bis zu 100 % betragen.
Deine volle PKV-Prämie ist während dieses Zeitraums aus Deiner eigenen Tasche zu bezahlen. Wenn Du Kinder in separaten PKV-Verträgen hast, kommen diese Kosten noch hinzu. Bei einigen Versicherern kannst Du Zusatzleistungen wie Krankentagegeld pausieren, um die Rechnung etwas zu senken, aber die Kernprämie bleibt bestehen.
Ist der Ehepartner in der privaten Krankenversicherung mitversichert?
Nein. Im Gegensatz zur GKV, bei der ein Ehepartner mit geringem oder keinem Einkommen im Rahmen der Familienversicherung (§ 10 Abs. 1 SGB V) kostenlos versichert ist, gibt es bei der PKV keine entsprechende Regelung.
Jeder Erwachsene benötigt eine eigene, separate Police, deren Beiträge sich nach Alter, Gesundheitszustand und den gewählten Leistungen richten.
Muss mein Partner privat versichert sein, wenn Ich es bin?
Nein. Dein Partner ist nicht verpflichtet, sich privat zu versichern, nur weil Du es bist. Er kann weiterhin Anspruch auf eine gesetzliche Krankenversicherung haben, beispielsweise wenn er arbeitslos ist und Arbeitslosengeld bezieht, Student ist oder nicht hauptberuflich selbstständig. Ist er also angestellt, dann hat er Anspruch auf eine gesetzliche Krankenversicherung.
Wenn Dein Partner über der jährlichen Einkommensgrenze von 77.400 € (JAEG 2026) verdient oder selbstständig ist, ist er gesetzlich nicht verpflichtet, sich in der GKV zu versichern, und kann frei zwischen GKV und PKV wählen.
Wenn Dein Partner kein Einkommen hat, beispielsweise weil sein Arbeitslosengeld ausläuft ( oder, bevor er dein Partner wird, nicht arbeitet), solltest Du das sorgfältig abwägen. Er würde eine separate PKV-Versicherung benötigen, die Deine Haushaltskosten um mehrere hundert Euro im Monat erhöhen kann.
Wenn Ihr Partner dann wieder zu arbeiten beginnt, hängt seine Versicherungssituation von seinem Einkommen und seinem Beschäftigungsstatus ab. Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) müssen Arbeitnehmer mehr als 603 € pro Monat verdienen (die Minijob-Grenze überschreiten), um automatisch durch das öffentliche System (GKV) versichert zu sein. Es können also erhebliche PKV-Beiträge eingespart werden, wenn Dein Partner eine Stelle findet, bei der er mehr als dieses Minimum verdient, und durch die GKV versichert ist.
Beachte, dass dies nur für Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner gilt; die Regelungen gelten nicht für unverheiratete Personen, die ohne zusätzliche Kosten über die Familienversicherung versichert sind (§ 10 Abs. 1 SGB V). In der PKV benötigt jeder Erwachsene einen eigenen Versicherungsvertrag, wobei die Beiträge vom Alter, dem Gesundheitszustand und den gewählten Leistungen abhängen.
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